1906

Unter der Führung der beiden Brüder wurde ANSCHÜTZ auch als Arbeitgeber immer attraktiver und so wuchs die Zahl der Mitarbeiter stetig. Nach kleineren Baumaßnahmen war bereits 1909 die erste Vergrößerung der Fabrik notwendig.

Vorderansicht des Fabrikgeländes, 1909

Rückansicht des Fabrikgeländes, 1909

Nach der Vergrößerung waren 175 Mitarbeiter bei ANSCHÜTZ beschäftigt. In nur fünf weiteren Jahren erhöhte sich die Zahl schon auf 250 Beschäftigte. Das Unternehmen entwickelte sich mehr und mehr zu einem der leistungsfähigsten Waffenproduzenten in Tühringen.

Gewehr-Lagerraum in der Germaniawaffenfabrik, um 1909

Laufbohrerei, 1909

ANSCHÜTZ-Waffen genossen schnell den Ruf, besonders präzise und hochwertig zu sein. Während das Fachwissen und die Leidenschaft der Mitarbeiter für den hohen Qualitätsstandard sorgten, kümmerte man sich auf dem firmeneigenen Schießstand um die Präzision. Für Fritz August und Otto Veit Anschütz war es selbstverständlich, dass jedes Gewehr auf 50 bzw. 100 Meter eingeschossen und das Visier eingestellt wurde, bevor es die Fabrik verlassen durfte.

Schießstand auf dem Firmengelände, 1909

Gefragte Modelle dieser Zeit waren vor allem Luftgewehre und Mauser Pistolen. Aber auch die Tesching-Gewehre und Jagdwaffen erfreuten sich weiterhin großer Beliebtheit.

Rohrspanner-Luftgewehr, produziert von 1909 bis 1939 

Mauserpistole mit arabischem Schaft, produziert von 1910 bis in die 1930er

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